skip to content








anytimefor animals-facebook

Nachdem wir uns zwei Tage in Geduld wiegen mussten hat es nun geklappt .....

 

Nicht nur, dass es die letzten zwei Tage wieder mächtig geregnet hat, war es einfach ein wahnsinniges Geduldsspiel. Die Falle stand, aber es war niemand von den Phantis in Sicht. Alle zwei Stunden wurde die Falle kontrolliert - und nichts. 

 

Gestern war es dann soweit, wir hatten die Hoffnung fast schon aufgegeben. 

Es war ein herrlicher Sonnentag und Nicole und ich haben die Falle wieder aufgestellt  - diesmal mit lecker Nassfutter, wir mochte einfach keine Innereien mehr riechen. 

Wieder war den ganzen Tag keiner von den Phantis in Sicht und als es langsam dunkel wurde sind wir wieder los um die Falle abzubauen. Als wir an der Futterstelle ankamen hörten wir schon aus allen Ecken gebell, war uns etwa wieder einer von den Kleinen in die Falle "getapst"?

Wir staunten nicht schlecht, in der Falle sass einer der Halbstarken, einer von denen die wir unbedingt wollten. Wir konnten unser Glück kaum fassen. 

 

 

Nun standen wir Beide an der Falle und waren erstmal ratlos, der Halbstarke war uns nicht gerade freundlich gesonnen (was wir natürlich in seiner Situation völlig verstehen konnten) und wir hatten uns überhaupt keine Gedanken gemacht wie wir ein aggressives Tier aus der Falle bekommen sollen.

 

                    

 

Lange rede kurzer Sinn, alle Kräfte mobilisiert und an allen vier Ecken die Falle gegriffen, aber auch das war nicht so einfach, der Halbstarke hatte natürlich nichts besseres zu tun als nach unseren Händen zu schnappen. Also vorsichtig hochgestämmt, alle 2m aus Sicherheitsgründen wieder abgesetzt und so die 20m bis zum Auto überwunden. 

 

Am Auto nochmal Kraft gesammelt und die Falle mit dem Halbstarken ins Auto gehieft. Das klingt jetzt bestimmt lustig, war es aber nicht, er tobte und knurrte, fletschte die Zähne und hatte nur den Wunsch, einen von uns zu erwischen ... und unsere Nasen waren beim hochhiefen ganz schön dicht an den Gitterstäben. 

Nun hatten wir erstmal den halbstarken Phanti im Auto und konnten zu Doc Murat fahren. Nicole rief ihn noch kurz an, damit er bescheid weiß, was gleich auf ihn zukommt. 

An der Klinik angekommen hieften wir nun mit der Hilfe von Doc Murat die Lebenfalle incl. Hund wieder aus dem Auto und hinunter in seine Praxis. 

Nun standen wir wieder vor der Frage, wie bekommen wir ihn aus der Falle ohne das einer von uns größeren Schaden nimmt. Doc Murat hatte nun eine phantastische Idee. Er hob die Falle leicht an und somit war der Halbstarke damit beschäftig sich gegen zu stämmen und schwupp die wupp hat Doc Murat ihm eine Spritze verpasst. 

       

 

Es verginnen allerdings gefühlte Stunden bis er seinen Widerstand aufgab und langsam müde wurde. 

 

                                       

 

Dann ging alles ganz schnell, er schlief, wurde aus der Box geholt und kastriert. 

Nach der OP haben wir ihn dann in eine Transportbox gelegt und erstmal schlafen lassen. 5 Stunden später sind wir mit ihm dann zurück zur Futterstelle gefahren und haben ihn wieder zu seinen Freunden gelassen. 

 

Erst als die ganze Aktion zu Ende war ist Nicole und mir bewusst geworden, dass es geklappt hat, wir hatten einen von den Phantis gefangen und kastriert. Wir konnten unser Glück kaum fassen und nun haben wir wieder Schwung für die neue Geduldsphase. 

Drückt uns die Daumen ..........

 

 

 

 





Impressum     Datenschutz

Support

realisiert durch Ruppcons