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Kastrationsaktion mit der TUI Deutschland GmbH

 

Unsere Kastrationsaktion mit der TUI Deutschland war ein voller Erfolg. Wir haben in der Woche (ein bisschen haben wir noch dran gehängt) insgesamt 67 Katzen kastrieren lassen.

 

Davon waren „nur“ 6 Kater und sage und schreibe 61 Kätzinnnen.

 

Mal davon abgesehen, dass es eine gnadenlose Hitze war (weit über 40 Grad), waren wir wirklich fleißig.

 

Hier mal ein kurzer Tagesabriss während der Aktion :

 

Wir haben im Sunrise Queens begonnen,

 

 

welches eine riesige terrassenförmige Anlage beinhaltet. Die Anlage ist stark begrünt und über 5 Etagen.

 

Wir haben uns um 16 Uhr getroffen und eine kleine taktische Besprechung abgehalten, leider waren wir nur zu viert, Nicole Hos, Annemarie Heuboth, Marion Holtfurth und ich.

Dann sind wir zum Sunrise Queens gefahren, haben uns kurz mit der Security besprochen und dann ging es auch schon los. Leider gestaltete sich der Abend nicht so erfolgreich wie wir dachten, das Hotel hatte zwar einen Aushang gemacht, trotzdem waren alle Katzen von den Touristen schon satt gefüttert worden. In der ganzen Anlage war Katzenfutter verstreut und so haben wir am ersten Abend leider nur 7 Katzen fangen können.

Gegen 22.00 Uhr sind wir dann in der Praxis von Dr. Murat und Doc Joachim angekommen. Sie haben sofort mit den Kastrationen angefangen. Im Anschluss haben wir noch das Vorgehen für den nächsten Morgen besprochen und sind gg. 01.30 Uhr alle erschöpft ins Bett gefallen. Allerdings war für mich auf Grund der Hitze nicht so richtig ans schlafen zu denken.

 

Um 05.00 Uhr klingelte mein Wecker und kurz nach 06.00 Uhr ging es wieder los. Schließlich wollten wir vor dem Frühstück im Hotel sein, wir hatten die Hoffnung, dass die Touristen bis dahin noch keine Futterorgie durchgeführt hatten, aber weit gefehlt, der Tourist legt nicht nur um 05.30 Uhr sein Handtuch auf die Liege, nein er füttert auch Katzen.

 

Also haben wir uns dazu entschlossen Aufklärungsgespräche mit den Touristen zu führen und siehe da, der Eine oder Andere zeigte Verständnis. Nach drei Tagen war unsere Mission im Sunrise Queens beendet und wir konnten das nächste Hotel in Angriff nehmen.

 

Beim nächsten Hotel handelte es sich um das Barut Hemera,

auch hier hatten wir wieder eine große Anlage mit viel Grün und schönen Versteckmöglichkeiten für die Katzen....... und wie sollte es anders sein, auch hier waren sehr viele katzenfreundliche Frühaufsteher. Wir sind dann genauso vorgegangen wir im vorherigen Hotel, erst mal Aufklärungsgespräche und dann loslegen. Ein aus Deutschland stammendes Paar war allerdings ziemlich resistent, am ersten Tag erklärten wir Ihnen unsere Mission, sie fanden es gut und wollten nicht mehr füttern. Am zweiten Tag sahen wir sie nur ganz kurz, irgendwie gingen sie uns aus dem Weg, am dritten Tag wussten wir warum,

wir gingen um 06.30 Uhr durch die Anlage und was mussten wir sehen?? Der so verständnisvolle junge Mann saß mit einer Tüte auf einem keinen Mauervorsprung und in dieser Tüte, wie sollte es anders sein KATZENFUTTER. Ich sprach ihn von hinten an und er fuhr zusammen, stammelte ein wenig und sagte nur : „die haben doch Hunger“ - ok, Aufklärungsgespräche bringen nicht bei jedem was :-)

Aber er erklärte sich bereit „seine“ Katzen zu fangen und uns zur Kastration zu übergeben. Wir haben noch versucht ihn davon abzuhalten, im erklärt, dass sie sich zwar streicheln lassen, fangen wäre aber etwas ganz anderes und …....... aber wer nicht hören will muss fühlen.........

Der erste Versuch „seine“ Katze zu schnappen endete damit, dass er sie, bedingt durch ihr winden, im hohen Bogen von sich schmiss. Aber „seine“ Katze verzieh ihm den Angriff und kam umgehend zu ihm zum schmusen zurück. Also zweiter Versuch, dieser endete mit einem lauten AUTSCH auf Seiten des deutschen Futtervaters und mit einem Schlag in Verbindung mit Fauchen auf Seiten der Katze.

Aber was soll ich sagen, alle guten Dinge sind DREI und irgendwie war in dem jungen Mann jetzt wohl auch der Ehrgeiz geweckt es den Mädels vom Tierschutz mal so richtig zu zeigen. Er locke „seine Katze“ wieder an, gab ihr Leckerlies, streichelte sie, nahm sie auf den Schoß und dann passierte es, es gab ein Fauchen und Schlagen, ein Schreien und Jammern, die kleine Katze hat ihre Pfote mit ausgefahrenen Krallen in dem Bauch des jungen Mannes gesteckt und einmal quer drüber gezogen. Aber weil man ja ein ganzer Mann ist, hat man sich den Schmerz nicht anmerken lassen und kleinlaut gesagt: „das ist ja doch nicht so einfach wie ich dachte“.

Er ging dann und wünschte uns noch viel Glück, „seine Katze“ war mittlerweile über alle Berge und war uns somit auch entkommen....... so spielt das Leben :-)

Auch das Kumköy Beach war dabei, wie ihr seht, auch hier wieder ein große begrünte Anlage mit vielen Versteckmöglichkeiten für die Hotelkatzen.

 

Der Ablauf war wie bei allen anderen Hotels auch, Gespräche und die Hoffnung das nicht mehr gefüttert wird.

 

Dazu sagen möchte ich bei diesem Hotel noch, dass es unseren Doc Joachim und seine liebe Tina beheimatet hat, organisiert und finanziert von der TUI Deutschland GmbH.

 

 

Nun noch das Alba Hotel mit dem Alba Resort, Alba Queen und Alba Royal, also drei Hotels nebeneinander.

 

 

Alba Resort

 

 

 

Alba Queen

 

 

 

Alba Royal

 

 

 

 

 

…. und zu guter letzt das Barut Arum

 

 

 

Schöne, traurige und einen fast an den Wahnsinn treibende Geschichten gab es in jedem Hotel, aber

das hat uns nicht entmutigt.

 

Aufgrund der fast nicht zu ertragenden Hitze, welche nicht nur uns als Europäer zu schaffen gemacht hat, sondern auch den Katzen wurde mit allen Hotels besprochen, dass wir im Herbst noch eine Aktion mit Ihnen machen werden.

 

Weitere Hotels haben sich während und nach der Aktion bei uns gemeldet und wollen ebenfalls mit in das Kastrationsprojekt einsteigen, was uns natürlich sehr freut.

 

Der Eine oder Andere hat ja sicherlich mitbekommen, dass es vor der Aktion so einige „Tierschützer“ gab, die unsere Arbeit boykottieren wollten. Sie haben mit allen Mitteln versucht die TUI Deutschland GmbH davon zu überzeugen mit uns und Dr. Murat keine Aktion durchzuführen.

 

Leider haben diese sogenannten Tierschützer nicht begriffen worum es bei der Straßenarbeit geht, aber dazu ein gesonderter Bericht.

 


 

 





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