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Das muss jetzt raus ....

24.04.2012
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Wir Ihr Euch vorstellen könnte geht es mir heute nicht so gut, mein Onkel ist über die Regenbogenbrücke gegangen und ich fühle mich leer, ich habe getobt, geschrien und geweint und jetzt bin ich am Ende angelangt. 

Nicht nur das wir den Onkel auf so tragische Weise verloren haben, nein auch an der Basis sind zwei Katzen vergiftet worden, zwei werden noch vermisst, aber die Hoffnung schwindet jede Stunde. Die Beiden waren jeden Tag an der Basis, nachdem sie die Köstlichkeiten genossen hatten lagen sie den ganzen Tag in der Sonne und nun sind sie seit Sonntag schon nicht meh
   
 
Warum machen uns Krankheiten und ignorante Menschen das Helfen so schwer? 
 
   
 
 

Immer wieder muss man sich als Auslandstierschützer rechtfertigen, jedes Jahr werden Millionen für Kinder in der ganzen Welt gesammelt, keiner muss sich rechtfertigen. Ich wünsche mir so sehr, dass auch wir das irgendwann nicht mehr müssen. 

Für alle möglichen Dinge gibt es Spendenaufrufe, Spendengalas, Spendenmarathons, Charity Veranstaltungen, fragt man mal vorsichtig bei verschieden Fernsehsendern, Zeitungen oder Firmen an, bekommt man zur Antwort:  „Das lohnt sich für uns nicht“ oder „Das interessiert die Menschen nicht!“

Ist das wirklich so?? 

In der letzten Woche habe ich erst wieder bei einer großen Firma, die auch eine Zweigstelle in der Türkei betreibt,  wegen einer  Spende angefragt. Wie immer eine kam eine Absage mit den Worten  „Da hab ich nichts von“.

Und dann sind da die ach Gott so tierlieben Touristen, rufen an und sagen „macht mal“. Sie machen sich in keiner Weise Gedanken über ein „wie“. 
Wir sind ein in Deutschland eingetragener Tierschutzverein, wir haben in der  Türkei keinerlei Rechte!! … und auch wenn das für viele Menschen sehr unbefriedigend ist, wir können nur bitten und reden, Vorschläge machen und versuchen zu unterstützen, aber dafür müssen die Menschen unsere Hilfe annehmen wollen.

Oft rufen Touristen an oder schicken Mails, wollen uns auf Missstände aufmerksam machen, manchmal sind diese Missstände überhaupt nicht vorhanden, hunderte Kilometer weg oder wir haben keine Chance was zu erreichen.  
 
 Das nennen viele Touristen schon MISSSTÄNDE
 
 
Auch ist es leider Gang und Gebe, dass andere Tierschutzvereine gern den schwarzen Peter rüberschieben da sie sich selbst nicht kümmern wollen. Schon stehen wir wieder im Kreuzfeuer.

Wir wurden einmal angeschrieben, dass ein Hund an einem Basar sehr kurz (1m) angebunden sei und wir sollten uns doch kümmern.

 Nicole Hos schrieb :
> hallo, leider kann ich momentan nicht helfen, mein auto ist defekt und ich 
> lebe in colakli. es ist immer wieder schrecklich zu hören das eben die 
> besitzerhunde so ein trauriges leben haben. das einzige was ich ihnen 
> rate, kaufen sie eine längere kette für den hund, stellen sie einen 
> wassernapf hin. vielleicht kann jemand übersetzen. eine kette bekommen sie 
> meist in diesen kramerläden, jedoch bestimmt nicht auf der basarmeile. 
> fragen sie bitte nach einem kramerladen, dort gibt es auch die 
> plastikschüsseln. es tut mir leid nicht mehr tun zu können. 
> gruß nicole
 
Hier mal ein Auszug aus der Touristen-Mail: 
„Ihre Mail macht uns nur sprachlos. Leute wie Sie, bringen den echten Tierschutz und damit unzählige engagierte Menschen in Verruf. 
Man kann im Sinne der Tiere nur hoffen, dass es auch in der Türkei  Tierschützer gibt, die diesen Titel verdienen.  Vorsichtshalber leiten wir Ihre Mail an den deutschen Tierschutzbund weiter.“
 
Wahrscheinlich lag sie die ganze Zeit auf ihrer Sonnenliege im 5 Sterne Inklusiv Club und hatte Angst ihre Finger dreckig zu machen. Sich aber mal nur einen Gedanken zu machen was wir hätten machen sollen – Fehlanzeige.

… und das ist nur eine Mail, davon kommen täglich welche. Manchmal mit Drohungen und Beschimpfungen, allerdings kommt nie eine mit dem Angebot der Hilfe oder Unterstützung. Nicole ist allein auf weiter Flur, aber das stört die Touristen nicht. Gedanken machen ist anscheinend nicht jedermanns Sache.
 
Oft kommen sie auch in der Tauchschule oder bei Doc Murat vorbei, liefern die Tiere ab und sagen : „Ihr macht das schon“ wie interessiert nicht. Aber wenn man zu Hause ankommt kann man sagen, man hat Tierschutz gemacht – ha, das ich nicht lache. 

Oder bei Katrationsaktionen stehen sie einem im Weg, geben kluge Ratschläge, aber mal mit anpacken? Ebenfalls Fehlanzeige.
Wie viele haben uns im letzten Jahr angesprochen und gesagt wie „toll sie unsere Arbeit finden“ und dass sie uns unterstützen wollen…. Und was ist passiert – Nichts.
 
Wir haben einen Wunsch, wir möchten so gern ein Grundstück mieten, dort eine Quarantänestation bauen und unsere Tiere gesundpflegen und  die Tiere nach unseren Kastrationsaktionen wenigstens zwei Tage beherbergen bevor sie  an den Futterstellen ausgesetzt werden können, aber ob  wir diesen Wunsch einmal verwirklichen können steht in den Sternen.
 
Auch bräuchte Nicole Hos eine Hilfe, sie kann das alles nicht allein machen …………..
 
Dafür bräuchten wir Sponsoren, die nicht fragen was sie davon haben. Die selbstlos jeden Monat unterstützen um den Tieren ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Die nicht verlangen, dass wir uns wegen unserer Arbeit rechtfertigen. 
 
Wir haben im letzten  Jahr sehr viel erreicht und sollten uns darüber freuen, aber manchmal fällt es mir wirklich schwer. 
Wir sind Euch sehr dankbar, ohne Euch würden wir immer noch auf der Stelle treten und unseren Zielen noch keinen Millimeter näher gekommen sein.
 
Es sind immerhin rund 80 Straßenhunde und 160 Straßenkatzen kastriert worden, das ist ein Erfolg. Allein von diesen Tieren würde es mittlerweile rund 2750 Nachkommen geben (Insgesamt 240 Tiere, davon ca. 150 weibliche Tiere. 150 weibliche Tiere werfen beim ersten Mal ca. 5 Nachkommen, also insgesamt 750 Nachkommen. Von diesen Nachkommen sind ca. 400 weiblich,  plus den vorhandenen 150 ergibt das für einen zweiten verhinderten Wurf ca. 550 weibliche Tiere die wieder ca.  5 Nachkommen gehabt hätten)
 
            
 
DAS IST EIN ERFOLG IN RICHTUNG EINDÄMMUNG DER POPULATION – unser wichtigstes Ziel.
 
Auch haben wir vielen Katzen und Hunden ein besseres Leben ermöglicht, für sie ein schönes Zuhause in Deutschland gefunden oder ihnen die dringende ärztliche Hilfe ermöglicht die sie für ihr weiteres Leben benötigten.
 
                 
 
Allein ein Blick in die Augen dieser Tiere belohnt uns und spornt uns an weiter zu machen und nicht aufzugeben. 
 
Vielleicht finden wir auch irgendwann Sponsoren und können auch unsere Wünsche erfüllen.

Zuletzt geändert am: 24.04.2012 um 14:44

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