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Freud und Leid

26.01.2012
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Nicole Hos schrieb: 

 

Es gibt etwas schönes und was sehr sehr trauriges zu berichten. 

 
es geht um meine schwarzen welpis. wie viele ja wissen, mussten wir die 4 nach einem hilferuf an einer der futterstellen aussetzen. 
 
natürlich hätte ich sie gerne aufgenommen, gerade weil sie eben die strasse nicht kannten, nur hatte ich einfach keinen platz oder eine andere möglichkeit. 
 
es kamen emails mit der bitte sie doch aufzunehmen, glaubt mir, für mich war es mehr als schwer, jeden tag hatte ich angst, habe gehofft, war froh wenn sie alle da waren. 
 
vor einiger zeit gesellte sich zu den welpis ein größerer rüde. anfänglich war er sehr scheu und mit der zeit fasste er vertrauen und wußte nicht mehr wohin mit seiner freude wenn ich kam. 
 
leider nahm er auf seinen touren die welpis mit. am 18.01 sah ich das erste mal wie der onkel (neuer rüde) und einer der welpis die strasse überquerten. es war der schock wobei es irgendwann klar war das sie wanderen. 
 
ab und an waren sie schon auf dem großen platz von den phantis. sie fingen auch an meinem auto nach zu rennen. 
 
am montag sah ich sie alle 4 mit dem onkel weit weg von der futterstelle, ich lud sie alle ins auto und brachte sie zurück. 
 
keiner kann sich vorstellen was es für ein gefühl ist, die 4 sind mir so ans herz gewachsen und doch kann ich nicht mehr für sie machen als täglich zu füttern und ein paar streicheleinheiten. 
sie sind doch kleine dumpfbacken die das harte leben auf der strasse nicht kannten.
 
einer bekannten erzählte ich von den dumpfbacken und so fuhr sie am wochenende zur futterstelle und war hin und weg von den mäusen. 
 
sie rief mich montag an und meinte das ihr die kleinen nicht mehr aus dem kopf gehen und sie mit ihrem mann sprechen wird ob die 4 nicht bei ihnen im garten bis zur ausreise leben können. 
 
zu schön um wahr zu sein dachte ich mir. dienstag morgen ging das telefon und sie meinte laß sie uns holen. ich war sprachlos, musste schlucken um nicht zu weinen. dies bedeutete sicherheit, die chance auf leben. 
 
klar sind da auch noch die anderen alle, aber die sind auf der strasse geboren. den kleinen braunen werde ich versuchen zu fangen und dann kommt er zu mir. 
der onkel muss leider weiterhin auf der strasse leben.
 
so bin ich am dienstag gegen 13.30 zu manu, im gepäck 3 schlafwannen, 4 decken, 4 näpfe, 4x halsbänder+leinen, leckerlies, futter, etc... 
 
wir haben alles plaziert und sind los. erstmal zu den anderen futterstellen, bei den welpis angekommen kam uns söckchen und der kleine rüde entgegen, der beige onkel kam auch, einen weiteren der schwarzen sah ich hinten liegen. der rüde mit dem weißen streifen lag unter dem pampagras, seine pfote bös verletzt, er weinte, konnte nicht aufstehen. 
 
ok alle 3 ins auto, nur wo war das zweite mädel. wir sind eine runde gefahren in der hoffnung sie zu finden, wir haben sie gefunden - tod unten an der strasse. 
 
sie war noch weich und warm. habe sie mitgenommen zu murat, der meinte das es vielleicht max 1 stunde her ist. 
 
hätte ich nicht geputzt, hätte ich nicht die sachen gepackt, wären wir sofort zu ihnen gefahren. das ist alles was mir im kopf vorging, ich bin so unendlich traurig, sie war doch eins meiner dumpfbacken. 
 
der rüde hat seine pfote gebrochen, blieb 1 tag bei murat und ist nun auch bei manu.
 
den mäusen geht es jetzt richtig gut und ich bin glücklich das sie in sicherheit sind. 
 
danke an manu + marcel und auch ein danke an martina die eine patenschaft übernommen hat.

Zuletzt geändert am: 26.01.2012 um 21:44

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